Aktien? Dividende? Die Deutschen wissen zu wenig

Eine Aktie, was ist das eigentlich? Die repräsentative Studie „Aktienkultur in Deutschland 2017“  der „Aktion pro Aktie“ belegt einmal mehr die Ahnungslosigkeit der Deutschen, wenn es um die Welt der Börsen geht. Ein Drittel weiß nicht, dass es sich bei einer Aktie um die Beteiligung an einem Unternehmen handelt. Bei der Befragung im vergangenen Jahr war es um das Aktienwissen der Deutschen ähnlich schlecht bestellt.

Neun Prozent halten eine Aktie für eine Anlage ohne konkreten Wert dahinter, 13 Prozent für einen Kredit, den man einem Unternehmen gibt. Und sogar 42 Prozent sehen Anteilsscheine als ein Spekulationsobjekt.

Noch weniger wissen die Deutschen darüber, wie Aktien als Geldanlage funktionieren. Nicht einmal vier von zehn Deutschen ist bekannt, dass es einen weiteren Renditebestandteil neben der Wertentwicklung gibt. Dass es sich dabei um die Dividende handelt, können sogar nur 21 Prozent korrekt benennen.

Fast 40 Prozent der Befragten kümmern sich mit Freude um ihre Finanzen. Immerhin dieser Teil der Bevölkerung weiß etwas besser Bescheid. Fast drei Viertel können sagen, was eine Aktie ist. Mehr als die Hälfte sind darüber im Bilde, dass Aktien nicht nur für Kursgewinne gut sein können; 33 Prozent ist sogar geläufig, dass es sich bei diesem weiteren Renditebestandteil um die Dividende handelt. Freude an Finanzfragen ist ganz offensichtlich der Weg zu mehr Durchblick beim Thema Börse. Und die setzt sich immer mehr durch, wie die Studie belegt: Die Zahl derjenigen, die Spaß an ihrer Finanzplanung haben, steigt seit Jahren.