Unser Tutorial – 3. Schritt: Aktien auswählen

turotial-3Bevor Sie Ihr Depot bestücken, sollten Sie sich noch einmal auf Ihre Anlageziele besinnen. Denn welche Wertpapiere Sie kaufen sollten, hängt maßgeblich von Ihrer Risikoneigung ab. Während sicherheitsorientierte Anleger eher zu bestimmten Fonds greifen, setzen Anleger mit größerer Risikobereitschaft häufig auf spezielle Aktienfonds und Einzelaktien. Aktien werden in fünf Risikoklassen unterteilt, wobei das Risiko mit ansteigender Zahl zunimmt. Dabei gibt es Aktien erst ab Risikostufe 3. Diese Risikoklasse umfasst Renten-, Aktien- und Mischfonds sowie auch große europäische Standardwerte, also Aktien großer umsatzstarker Unternehmen mit hohem Börsenwert. Die Klassen vier und fünf sind dann für risikofreudige bis spekulative Anleger. Sie umfassen alle Einzelaktien und Fonds, etwa auch solche, die in Schwellenländer investieren. Je höher die Risikoklasse, umso höher ist das Risiko, Geld zu verlieren – bis hin zum Komplettverlust der eingesetzten Summe.

Um Kursschwankungen auszugleichen, sollten Sie auf jeden Fall immer auf verschiedene Pferde setzen und mehrere Titel im Depot haben. Risiko durch Diversifikation minimieren, heißt hier die Devise. Erfahrene Anleger setzen beim Wertpapierhandel niemals alles auf eine Karte. Sie kaufen stattdessen Anteilsscheine mehrerer Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. So können eventuelle Verluste einzelner Aktien mit Gewinnen aus anderen Wertpapier-Investments ausgeglichen werden

Gerade beim Aktienkauf gilt: Bevor Sie eine Aktie kaufen, informieren Sie sich umfassend über das Investment. Eine Maxime der erfolgreichsten Investoren aller Zeiten wie Warren Buffet oder George Soros lautet nicht umsonst: Investiere nur in Wertpapiere von Unternehmen, deren Geschäft Du vollständig verstehst!