Sind Aktien als Geldanlage nicht gefährlich?

Die Deutschen halten Unternehmensbeteiligungen für unsicher, riskant und kompliziert, wie Umfragen belegen. Außerdem seien Aktien „nur was für Reiche“. Solche Vorurteile sind sehr verbreitet und führen dazu, dass viele Sparer von Aktien lieber die Finger lassen.

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Aber nur für Zocker sind Aktien nicht. Es stimmt, dass Wertpapiere keine völlig risikolose Anlageform darstellen. Denn anders als bei Sparbüchern, Tagesgeldkonten oder Festgeld steht die Rendite nicht vorher fest.

Aber die Risiken lassen sich beherrschen. Dazu müssen Sie ein paar Regeln beherzigen. So sollten Einsteiger mit kleinen Beträgen beginnen und nur Geld investieren, das sie nicht kurzfristig benötigen. Ihr Risiko minimieren erfolgreiche Aktionäre vor allem durch Diversifikation, also dadurch, dass sie nicht alles auf eine Karte setzen, sondern in Aktien unterschiedlicher Unternehmen investieren. So können eventuelle Verluste einzelner Aktien mit Gewinnen aus anderen Wertpapier-Investments ausgeglichen werden.

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