Sind Aktien denn nur was für Zocker?

Diese Ansicht ist weit verbreitet. Besonders in der Finanzkrise, die durch windige und hochriskante bis spekulative Deals von Investmentbankern ordentlich befeuert wurde, sind Börsen und Banken kräftig in Verruf geraten. Die Deutschen, die traditionell große Sparer sind, waren allerdings schon immer eher skeptisch gegenüber Geldanlagen, die ein gewisses Risiko mit sich brachten. Das belegt auch eine repräsentative Studie von 2016 im Auftrag der „Aktion pro Aktie“. Ein Viertel der Deutschen (24 Prozent) bezeichnet Aktien als „Zockerpapiere“. In Großbritannien und den USA sind es mit sieben und zehn Prozent der Befragten deutlich weniger. Zudem denken die meisten Deutschen, dass vor allem Unternehmen von Aktien profitieren (66 Prozent), während Amerikaner und Briten klar den Anleger als Hauptprofiteur ansehen (70 Prozent und 62 Prozent).

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