Welche Geldanlagen nutzen die Deutschen?

5.700 Milliarden Euro – das ist die Summe des privaten Geldvermögens der Deutschen. Wo legen die Bundesbürger ihr Geld an? Die repräsentative Studie „Aktienkultur in Deutschland 2017“  der „Aktion pro Aktie“ zeigt: Girokonto, Sparbuch und Tagesgeld dominieren. Knapp ein Drittel der Deutschen (31 Prozent) hat einen Bausparvertrag abgeschlossen, fast ebenso viele (29 Prozent) eine Lebensversicherung. Nur jeder Vierte (24 Prozent) besitzt Aktien.

Die Studie belegt einmal mehr: Die Auswahl der Geldanlage wird in Deutschland nach wie vor durch das Sicherheitsdenken geprägt. Und das ungeachtet magerer Erträge. Denn auf klassische Anlageprodukte gibt es so gut wie keine Zinsen mehr. Wertpapiere bieten dagegen auch in der Niedrigzinsphase Chancen auf gute Renditen.

Diese Chance lassen sich viele Deutsche noch entgehen. Dabei ist das Interesse da: Der Studie zufolge könnten sich 58 Prozent der Bundesbürger den Kauf von Wertpapieren durchaus vorstellen. 31 Prozent der Befragten würden gern mit kleineren Summen unter 100 Euro einsteigen. Was viele nicht wissen: Über Wertpapiersparpläne ist das problemlos möglich. Damit wäre ein Einstieg gemacht.

23 Prozent würde der Schritt auf das Parkett leichter fallen, wenn Banken eine Absicherung gegen Wertverlust anbieten würden. Fast genauso viele wünschen sich eine Möglichkeit, Verluste automatisch zu begrenzen. Denn die Angst, an der Börse Geld zu verlieren, treibt viele um. Wer in diese Hinsicht Bedenken hat, der kann mit Instrumenten wie einer sogenannten Stop-Loss-Order arbeiten. Weitere Tipps, wie der Einstieg in die Welt der Aktien gelingt, finden sich in unserem Tutorial.