Welche Rechte hat man genau als Aktionär?

Als Aktionär besitzen Sie einen kleinen Teil der Firma, deren Anteilsscheine in Ihrem Depot liegen. Natürlich hat das auch rechtliche Konsequenzen. Nachlesen können Sie die Rechte und Pflichten eines Aktionärs im Aktiengesetz sowie der Satzung der Aktiengesellschaft selbst. Es gibt Vermögens- und Verwaltungsrechte.

Zu den Vermögensrechten gehört das Recht auf Dividende, also eine Beteiligung am Gewinn, und das Recht auf anteiligen Liquidationserlös bei Auflösung der Aktiengesellschaft. Außerdem erhalten Sie als Aktionär das so genannte Bezugsrecht: Falls das Unternehmen eine Kapitalerhöhung wünscht und neue Aktien ausgibt, haben die bisherigen Aktionäre die Möglichkeit, Aktien zu erwerben, um ihren Stimmrechtanteil zu bewahren. Denn durch die Ausgabe neuer Aktien vergrößert sich die Gesamtzahl der Unternehmensaktien, weshalb sich das auf eine einzelne Aktie entfallende Stimmrecht verringert.

Die Verwaltungsrechte sind vor allem für die Teilnahme an der Hauptversammlung entscheidend. Dort haben Aktionäre ein Teilnahmerecht, dürfen abstimmen und auch Auskünfte einfordern zu Gesellschaftsangelegenheiten.

Die Hauptpflicht eines Aktionärs ist die Leistung einer Einlage auf das Grundkapital der Gesellschaft. Das geschieht in dem Moment, in dem ein Aktionär bei Emission, also erstmaliger Ausgabe der Aktie, den Anteilsschein kauft. Die Aktie kann natürlich weiter verkauft werden. Aber die Zahlungspflicht des Aktionärs ist auf den Preis begrenzt, den er für Aktien gezahlt hat. Er kann nicht zur Kasse gebeten werden, wenn das Unternehmen wirtschaftlich in http://www.aktion-pro-aktie.de/wp-admin/post.php?post=172&action=editSchwierigkeiten gerät.

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