Wertpapiersparplan: So gelingt der Einstieg in die Börse

58 Prozent der Deutschen könnten sich vorstellen, in Aktien zu investieren. Dennoch schrecken viele davor zurück. Was würde für sie den Ausschlag geben, es einmal an der Börse zu versuchen? Die repräsentative Studie „Aktienkultur in Deutschland 2017“ der „Aktion pro Aktie“ hat Menschen dazu befragt, die im Moment keine Wertpapiere besitzen.

Ein Drittel der Befragten würde gern mit kleinen Summen unter 100 Euro einsteigen. Offenbar ist das Vorurteil weit verbreitet, dass höhere Beträge für ein Börseninvestment nötig wären. Dabei ist die Geldanlage mit Wertpapieren schon mit geringen monatlichen Beträgen möglich, beispielsweise im Rahmen eines Wertpapiersparplans. Das bedeutet, dass monatlich festgelegte Sparraten automatisch vom Girokonto ins Wertpapierdepot wandern. Vorher wird festgelegt, ob das Geld in bestimmte Aktien, in Fonds oder ETFs gesteckt werden soll.


Weitere Pluspunkte eines Wertpapiersparplans: Langfristig werden Marktschwankungen ausgeglichen. Außerdem bieten viele Banken günstige Konditionen bei dieser Anlageform. 16 Prozent der Befragten geben an, sie würden in Aktien investieren, wenn sie den richtigen Einstieg kennen würden. Auch in diesem Punkt ist ein Wertpapiersparplan eine gute Option, die Einsteigern den Weg weist. Beim Schritt in die Aktienwelt hilft auch unser Tutorial.

Ein Hindernis für viele ist die Sorge, an der Börse Geld zu verlieren. 23 Prozent würde der Schritt auf das Parkett leichter fallen, wenn Banken eine Absicherung gegen Wertverlust anbieten würden. Fast genauso viele wünschen sich eine Möglichkeit, Verluste automatisch zu begrenzen. Wer in diese Hinsicht Bedenken hat, der kann mit einer sogenannten Stop-Loss-Order arbeiten. Sie wird wie ein normaler Wertpapierauftrag erteilt. Der Anleger bestimmt einen Kurs unterhalb der aktuellen Notierung, bei der ein Verkaufsauftrag ausgelöst werden soll. Auf diese Weise können bereits erzielte Gewinne gesichert und Verluste begrenzt werden.